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Casa Milà (La Pedrera)

Das Steinbruchhaus besitzt keine rechten Winkel

Die Casa Milà ist das letzte Bauwerk des genialen Architekten Antoni Gaudí, bevor er sich vollständig dem Bau der Sagrada Familia widmete. Das Wohngebäude liegt im Stadtteil Eixample und gehört zu den wohl bekanntesten und beeindruckendsten Bauwerken des Modernisme.

Das Gebäude

Die Casa Milà wird auch "La Pedrera", das Steinbruchhaus, genannt. Stehen Sie davor, wissen Sie warum: Die Front des Hauses wirkt wie ein massiver Felsen, der nur durch Wellenlinien und eiserne Ornamente aufgelockert wird. Der helle Stein und die ansonsten farblose Fassade dieses Baus wirken sehr expressionistisch und unterscheiden ihn von allen anderen Werken Gaudís. Das Haus besteht aus zwei Teilhäusern, die nur durch die Fassade, das Erdgeschoss und das Dach miteinander verbunden sind. Jedes der Teilhäuser hat einen eigenen Hof und Eingang.

Die großen Steinplatten der Fassade wurden zunächst angebracht, bevor sie dann von den Handwerkern bearbeitet wurden. Die Stadt Barcelona erklärte die Casa Milà schon nach der Fertigstellung zu einem architektonischen Kunstwerk.

Die geschwungene Fassade ist ein einzigartiges Beispiel organischer Architektur. Sie steht im Kontrast zur Casa Batllò, mit ihrer bunten und verspielten Fassade. Gaudí hat den Schwerpunkt der Gestaltung bei diesem Gebäude ganz bewusst auf die Form und Konstruktion gesetzt, sehr wenig Farbe benutzt und die Materialien naturbelassen.

Das Innere des Casa Milà

Wegweisend war auch die Konstruktion im Inneren, die Gaudí verwendete. So verfügt das Haus über ein natürliches Belüftungssystem, welches eine Klimaanlage überflüssig macht. In den Plänen Gaudís war außerdem schon ein Aufzug vorgesehen, der jedoch erst viel später in das Mietshaus eingebaut wurde.

Farben und natürliche, runde Formen schmücken die Innenhöfe. Die Treppen, die zu den Eingängen der Apartments führen, winden sich an den Wänden entlang.

Gaudí gestaltete die Casa Milà ausschließlich mit natürlichen Formen, so dass hier kein einziger rechter Winkel zu finden ist. Zu besichtigen ist neben den Höfen auch ein Apartment im Stil des Modernismus Anfang des 20. Jahrhunderts.

In der Belle-Etage befindet sich das Kunstmuseum der Fundació Catalunya - La Pedrera.

Die Belletage (zu deutsch „schöne Etage“) war ursprünglich den Hausherren vorbehalten.

Die Innenwände lassen sich mit wenig Aufwand verschieben, was durch eine Beton-Stahl-Konstruktion ermöglicht wurde, die ohne tragende Wände auskommt.

Ungewöhnlich groß ist der Speicher des Hauses. In diesen Räumen können Sie eine Ausstellung über das Leben und die Bauwerke Gaudís besichtigen. Durch gedämpfte Musik und Diashows tauchen Sie in die faszinierende Welt Gaudís ein.

Der Architekt Antoni Gaudí

Barcelonas bekanntester Architekt des Modernisme, Antoni Gaudí, erschuf das Casa Milà. Es ist heute auf der Lister des Welterbes der UNESCO.

Antoni Gaudi;

"La Pedrera" heißt übersetzt "das Steinbruchhaus". Diesen Kosenamen bekam die Casa Milà wegen der ungewöhnlichen Bauweise. Die großen Steinplatten der Fassade wurden zunächst angebracht und dann von den Handwerkern bearbeitet. Und die Fassade mit seinen unregelmäßigen Formen erinnert auch an einen Steinbruch.

Die Front des Hauses wirkt wie ein massiver Felsen, der nur durch Wellenlinien und aus Eisen geschlagenen Ornamenten aufgelockert wird. Der helle Stein und die ansonsten farblose Fassade dieses Baus unterscheidet ihn von allen anderen Werken Gaudís und wirkt sehr expressionistisch. Das Haus besteht aus zwei Teilhäusern, die nur durch die Fassade, das Erdgeschoss und das Dach miteinander verbunden sind. Jedes hat einen eigenen Hof und Eingang.

Als erstes Gebäude des 20. Jahrhundert gelangte die Casa Milà 1984 auf die Liste des Welterbes der UNESCO.

Das Dach von La Pedrera

Der Höhepunkt im doppelten Sinne der Casa Milà ist aber ohne Zweifel das Dach. Nicht nur der überragende Ausblick über die Stadt zieht die Blicke der Besucher an. Vielmehr tun es die Schornsteine, Lüftungsschächten und Treppenaufgänge mit ihren fantasievollen Farben und Formen. Einige Schornsteine wirken wie mittelalterliche Ritter, die über das Dach wachen.

Im Dachboden ist das Espai Gaudí (der Gaudí-Raum), ein sehr sehenswertes Museum, dass sich der Baukunst von Antoní Gaudí und natürlich dem Casa Milà selbst widmet. 

 

Geschichte des Casa Milà (La Pedrera)

Die Geschichte dieses Hauses fängt an, wie die Geschichte eines jeden Wohngebäudes. Ein Ehepaar namens Milà entschließt sich, auf ihrem 2.000 qm großen Grundstück am edlen Passeig de Gràcia, ein Haus zu bauen. Es sollte ein besonderes Haus werden, welches in dem modernen Stadtteil Eixample auffällt.

Um ein besonderes Haus zu bauen, braucht man einen besonderen Architekten. Der Ehemann - Pedro Milà - hatte von Gaudí gehört, einem sehr erfolgreichen und innovativen Architekten. Er hatte gerade das Haus eines wohlhabenden Mannes umgebaut, die Casa Batlló, die sich in derselben Straße befindet. Milà engagierte Gaudí auf der Stelle und ließ ihn Pläne für das Haus erstellen. Der Bau des Hauses begann 1906, die Fertigstellung erfolgte vier Jahre später.

Als erstes Gebäude des 20. Jahrhundert gelangte die Casa Milà 1984 auf die Liste des Welterbes der UNESCO.

Mit ihren vielen wegweisenden Details ist sie sicher eines der bedeutendsten Gebäude des Modernisme. Sicher werden Sie zustimmen, dass sie auch zu den außergewöhnlichsten Gebäuden Barcelonas gehört.


Das Wichtigste im Überblick

Adresse
Passeig de Gràcia, 92
Telefon: +34 902 202 138
www.lapedrera.com

Anreise
Metro: Diagonal (L3, L5)
Bus Turístic: Pg. de Gràcia-La Pedrera

Öffnungszeiten
27. Feb. - 2. Nov.: täglich von 9 - 20:30 Uhr
3. Nov. - 24. Dez.: täglich von 9 - 18:30 Uhr
26. Dez. - 3. Jan.: täglich von 9 - 20:30 Uhr
Letzter Einlass 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten
1. Januar: geöffnet von 11:00 bis 18:30 Uhr

Eintrittspreise
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Erwachsene: 20,50 €
Kinder 7-12: 10,25 €
Kinder bis 6 Jahre: frei
Studenten: 16,50 €
Mit der Barcelona Card 20% Rabatt

Tipps zum Besuch des Casa Milà

Für eine Besichtigung empfehlen wir, etwa zwei Stunden einzuplanen.
La Pedrera gehört zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten von Barcelona, was gelegentlich längere Wartezeiten an der Kasse zur Folge hat. Mit den vorausgebuchten Tickets können Sie die Schlangen vermeiden.

Besuchbar sind das Dach, das Museum im Speicher, die für Burgoise Bürgertum des Modernisme typische Wohnung in der vierten Etage und den Innenhof. Im ersten Geschoss gibt es wechselnde Ausstellungen, die aber extra Eintritt kosten.



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