Der Parc de Joan Miró nutzt heute das Areal um den früheren Schlachthof, dem Parc de l'Escorxador. Ein Wahrzeichen des Parc de Joan Miró befindet sich unübersehbar auf dem südwestlichen Teil des Geländes: Die eindeutig-zweideutige Skulptur "Donna i Ocell" (Frau und Vogel) des katalanischen Künstlers Joan Miró.
Die Skulptur Dona i Ocell (Frau und Vogel) dominiert diesen Teil des Parks. Sie steht in einem kleinen Wasserbecken, die Figur ist - typisch für Miró - mit Bruchkeramik verziert. Miró stellte die Skulptur 1982, ein Jahr vor seinem Tod, fertig.
Etwas Fantasie benötigt man schon, darin eine Frau und einen Vogel zu erkennen, dann aber sehen Sie auch viele andere Dinge... Beeindruckend ist Mirós 22 Meter Hohe Skulptur auf jeden Fall.
Der Park lädt vor allem an heißen Tagen zum Verweilen ein: ein Wald aus Palmen, Eukalyptus- und Pinienbäumen spendet seinen Besuchern Schatten. Der Palmengarten im Parc de Joan Miró ist geradezu prädestiniert für den Müßiggang. Ein stetig wehender Wind verschafft zusätzliche Kühlung.
Es geht hier alles etwas ruhiger zu: Hundebesitzer trainieren auf dem sandigen Vorplatz ihre Vierbeiner und kleine Papageienvögel schreien um die Wette. Vor allem ältere Menschen nutzen die Sandflächen zwischen den Palmen für eine Runde Boule oder Schach. Die Ruhe und Gelassenheit, die der Platz und seine Besucher ausstrahlen, machen diese Anlage so liebenswert.
An einem Kiosk können Sie bei einem Kaffee oder kalten Getränk dem Treiben auf dem Platz zuschauen.
Zwischen dem Park de Joan Miró und dem Plaça Espanya liegt die ehemalige Stierkampfarena, in der früher Sonntags Stierkämpfe stattfanden. Heute wird darin ein Einkaufszentrum gebaut und Stierkämpfe sind in Katalonien verboten. Die Stierkampfarena passt aber ein wenig zum früheren Namen des Paltzes: "Schlachthofplatz".
Anreise
Metro:
L1, L3, Espanya, L3, Tarragona
Bus Turístic: Creu Coberta

Mirós Dona i Ocell (Frau und Vogel).